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Was ist ein Laser?

LASER (Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation) bedeutet übersetzt Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung. Laser geben nur Lichtimpulse einer bestimmten Wellenlänge ab, die ins Gewebe eindringen. Je nach Leistungsstärke werden die sogenannten Power-Laser (Einsatzgebiet in der Laserchirurgie) von den Soft-Lasern unterschieden, die in der Schmerztherapie, Wundheilung und Akupunktur angewendet werden.

Wirkungen der Soft-Laserstrahlung auf das Gewebe:

  • Entzündungshemmung
  • Abschwellung
  • Schmerzstillung
  • Gefäßerweiterung
  • Akupunkturpunktwirkung

Einsatzgebiete und Indikationen von Soft-Lasern:

Schmerztherapie:
Muskelschmerzen (nach Zerrungen, aber auch bei chron. Schmerzen), Sehnenansatzschmerzen (Tennisarm,…), Nervenschmerzen (Trigeminusneuralgie, Postzosterneuralgie, Interkostalneuralgie), rheumatische Schmerzen, Arthroseschmerzen bei Gelenksabnützung.
Akupunktur:
Sogenannte „schmerzfreie Akupunktur“ als Alternative zur Nadelakupunktur bei Kindern oder Patienten mit Nadelaversion.
Wundheilung:
Schlecht heilende Wunden und Geschwüre wie venöse Ulcera („offene Beine“), Decubita, Verbrennungswunden, Schleimhautaffektionen, wunde Brustwarzen durch Stillen, störende Narben, Herpes labialis,…
Zahnmedizin:
überempfindliche Zahnhälse, Parodontopathien / Parodontose, Zahnfleischentzündungen, Mundschleimhautentzündungen, Schmerztherapie nach Zahnextraktionen.

Sicherheitshinweise:

Die einzige Gefahr von Laserstrahlung besteht für die Netzhaut des Auges. Durch die Anatomie des Auges wird ein einfallener Laserstrahl durch die Linse noch gebündelt und trifft so verstärkt auf einen Punkt der Retina, die dadurch irreversibel geschädigt werden kann. Aus diesem Grund ist das Tragen einer Schutzbrille für den Therapeuten und den Patienten während der Sitzung erforderlich.