Biophotonen: Alle Zellen speichern Licht

Jeder Organismus hat die Fähigkeit, Licht zu speichern und auch wieder abzugeben. Dieses Licht wird in Form so genannter Biophotonen abgestrahlt. Tatsächlich senden alle Zellen und damit auch Pflanzen, Tiere und der Mensch messbares Licht aus. Die Emission des Lichtes ist allerdings sehr gering und ohne weitere Hilfsmittel nicht zu erkennen. Es liegt in einem Wellenlängenbereich zwischen 260 und 800 Nanometern, also zwischen UV- und sichtbarem Bereich, und leuchtet in etwa so schwach wie eine Kerzenflamme in 20 Kilometern Entfernung.

 

Forschung:

In den 1930er Jahren entdeckte der russiche Prof. Alexander G. Gurwitsch diese ultraschwache Lichtabstrahlung bei Zwiebelwurzeln.

Skizze des von Gurewitsch postulierten Morphischen Feldes als Vektor-Feld

Jahre später konnte Dr. Terence Ivan Quickenden in Australien durch Einzelphotonenmessung den Nachweis biologischer Strahlung erbringen.

In den 1970ger Jahren begründete der deutsche Physikprof. Fritz-Albert Popp schließlich die moderne Lichtforschung. Er verbesserte die Messverfahren Quickendens durch Anwendung moderner Photomultiplier, Photoncountingelektronik und Computerauswertung, und es gelang ihm zu zeigen, dass alle organischen Gewebe Licht aussenden: ein Tannenzweig, ein Salatblatt, Tomaten, Eier, Fisch und vieles mehr.

 

Prof. F.-A. Popp. Rechts neben dem Porträt ein Blatt und dessen Biophotonenstrahlung (mit dem Photomultiplier aufgenommen) ganz rechts.

Er konnte auch nachweisen, dass sich Biophotonen am Körper entlang den, von der traditionellen chinesischen Medizin seit Jahrtausenden postulierten, Akupunkturmeridianen ausbreiten.

Das Phänomen an sich ist heute anerkannt. Nach wie vor umstritten ist dagegen, woher das ultraschwache Leuchten im Detail rührt. Die Wissenschaft hat die DNA im Verdacht, als Quelle für die Lichtemission verantwortlich zu sein. Eine andere Hypothese geht von chemischen Reaktionen aus, an denen freie Radikale beteiligt sind. Ein endgültiger Beweis für diese Interpretationen steht jedoch nach wie vor aus.

Popp vermutet, dass die Biophotonen den Zellen zur Kommunikation untereinander dienen und so die chemischen Vorgänge koordiniert werden.

 

„Energetische Therapien“

Die moderne Lichtforschung geht davon aus, dass sowohl die DNA von Zellkern und Mitochondrien, als auch der gesamte ATP-Syntheseprozess (zur Energiegewinnung der Zellen) auf schwingende Magnetfelder und oder winzige Lichtsignale reagieren. Dies könnte eine Erklärung für das Funktionieren der so genannten energetischen Heilverfahren wie Akupunktur, Homöopathie, Kinesiologie, Farbtherapie sein. Ja selbst die Farbspektren von Heilpflanzen und -mitteln könnten dann Effekte in Zellen erzielen.

 

Bioelektrische Therapien

Die bioelektrischen Diagnose- bzw. Therapieverfahren, wie Bodycheck, Bioresonanz-, und harmonikalische Frequenztherapie (Trikombin), erfassen mit speziellen Apparaten die körpereigenen, elektromagnetischen Schwingungsmuster. Je nach Therapieform wird auf unterschiedliche Art und Weise versucht, Störungen dieser Muster zu löschen oder umzuwandeln und damit die Regulationsfähigkeit und die Selbstheilungskräfte des Organismus zu aktivieren.