Oft ist es wichtig, über die üblichen Laborwerte hinaus, genauere Laboruntersuchungen durchzuführen:

So kann zum Beispiel hinter einer chronischen Erschöpfung ein Nährstoffmangel (bei Vitaminen, Enzymen und Spurenlementen) stecken, der im schulmedizinischen Routinelabor nicht erfasst wird.
Eine genaue Analyse bildet die Grundlage für eine zielgerichtete Substitutionstherapie, entweder über Nährstoffpräparate, die eingenommen werden können, oder mit Infusionstherapien bei ausgeprägten Mangelzuständen.

Bei chronischen Verdauungsbeschwerden, für die schulmedizinisch keine Ursache gefunden werden konnte, können durch eine Blutuntersuchung Unverträglichkeiten auf Eiweißbestandteile (als Ursache für Nahrungsmittelunverträglichkeiten), Zucker (bei Lactose- bzw. Fructoseintoleranz) oder Hinweise auf eine Histaminintoleranz festgestellt werden.
Über Stuhlanalysen bekommen wir zusätzliche Informationen über die Zusammensetzung der Darmflora (Mikrobiomanalyse), den Zustand der Darmschleimhaut (es gibt Stuhl-Marker für Entzündungen und Histaminintoleranz, die „Dichtigkeit“ der Darmschleimhaut (Leaky Gut) aber auch Tumormarker, die auf Polypen hinweisen können).

Bei Erkrankungen des Immunsystems (Autoimmungerkrankungen und Allergien einerseits, Infektanfälligkeit und Krebserkrankungen andererseits) bringt uns eine Immundiagnostik wertvolle Zusatzinformationen, wie wir regulierend eingreifen können.

Über Harnanalysen lassen sich etwa Schwermetallbelastungen (Amalgam, Blei, Cadmium, etc.) aufspüren, so dass eine gezielte Entgiftung eingeleitet werden kann.

Wir arbeiten für solche Spezialanalysen mit Biovis Diagnostik in Limburg-Offheim und Lab4more in München zusammen. (Die Höhe der Rückerstattung dieser Laborkosten durch die Krankenkassen ist sehr unterschiedlich und erfolgt meist nur zum Teil.)